Vermögenslage

Zum Ende des 3. Quartals 2017 lag der bereinigte NAV pro Aktie mit 33,53 € 41,8% über dem Vergleichswert Q3 2016 von 23,64 € sowie 9,0% über dem Wert von 30,75 € zum Jahresende 2016. Dies ist im Wesentlichen auf die Neubewertung sowie den Zugang der conwert in 2017 zurückzuführen. Der EPRA NAV pro Aktie stieg von 29,48 € zum Ende des 3. Quartals 2016 auf 39,57 € Ende des 3. Quartals 2017 und lag damit 8,2% über dem Wert 36,58 € zum Jahresende 2016. Seit dem Geschäftsjahr 2017 erfolgt keine Prognose des NAV.

Nettovermögensdarstellung (NAV) bei Anwendung von IAS 40

in Mio. €

 

30.09.2017

 

30.09.2016

 

Veränderung in %

 

31.12.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

Bereinigt um Effekte aus Währungsswaps

**

Basierend auf Anzahl Aktien zum Stichtag 30.09.2017: 485.100.826; 30.09.2016 und 31.12.2016: 466.000.624

Eigenkapital der Anteilseigner von Vonovia

 

13.784,0

 

10.356,5

 

33,1

 

12.467,8

Latente Steuern auf Investment Properties/zur Veräußerung gehaltene Immobilien

 

5.385,4

 

3.293,5

 

63,5

 

4.550,3

Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente*

 

36,2

 

114,2

 

-68,3

 

44,4

Latente Steuern auf derivative Finanzinstrumente

 

-10,3

 

-28,4

 

-63,7

 

-15,4

EPRA NAV

 

19.195,3

 

13.735,8

 

39,7

 

17.047,1

Goodwill

 

-2.931,8

 

-2.718,9

 

7,8

 

-2.718,9

Bereinigter NAV

 

16.263,5

 

11.016,9

 

47,6

 

14.328,2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EPRA NAV pro Aktie in €**

 

39,57

 

29,48

 

34,2

 

36,58

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereinigter NAV pro Aktie in €**

 

33,53

 

23,64

 

41,8

 

30,75

Konzernbilanzstruktur

 

 

30.09.2017

 

31.12.2016

 

 

in Mio. €

 

in %

 

in Mio. €

 

in %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langfristige Vermögenswerte

 

34.574,1

 

97,6

 

30.459,8

 

93,7

Kurzfristige Vermögenswerte

 

842,3

 

2,4

 

2.062,3

 

6,3

Aktiva

 

35.416,4

 

100,0

 

32.522,1

 

100,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenkapital

 

15.476,1

 

43,7

 

13.888,4

 

42,7

Langfristige Schulden

 

17.143,0

 

48,4

 

16.229,1

 

49,9

Kurzfristige Schulden

 

2.797,3

 

7,9

 

2.404,6

 

7,4

Passiva

 

35.416,4

 

100,0

 

32.522,1

 

100,0

Das Gesamtvermögen des Konzerns stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2016 von 32.522,1 Mio. € um 2.894,3 Mio. € auf 35.416,4 Mio. € im Wesentlichen aufgrund einer Erhöhung der Investment Properties um 3.779,9 Mio. € auf 30.760,2 Mio. €, wovon 2.388,0 Mio. € aus der Einbeziehung der conwert-Gruppe resultieren und 1.164,7 Mio. € aus der Halbjahresbewertung. Ferner stieg das Vermögen in Folge eines Anstiegs des Geschäfts- und Firmenwertes um 212,9 Mio. € als Konsequenz der Erstkonsolidierung der conwert-Gruppe. Das kurzfristige Vermögen verminderte sich im Wesentlichen durch den Rückgang der flüssigen Mittel. Diese reduzierten sich um 1.201,1 Mio. € auf 339,8 Mio. € aufgrund der Zahlung der conwert-Barkomponente, der Bezahlung der Bardividende, der Rückzahlungen des CMBS-Taurus sowie einer US-Dollar-Unternehmensanleihe. Gegenläufig wirkte der Zufluss aus den EMTN-Ziehungen.

Der Gross-Asset-Value (GAV) des Immobilienvermögens beträgt zum 30. September 2017 30.937,6 Mio. €, dies entspricht 87,4% des Gesamtvermögens im Vergleich zu 27.106,4 Mio. € oder 83,3% zum Jahresende 2016.

Der Anstieg des Eigenkapitals um 1.587,7 Mio. € auf 15.476,1 Mio. € ist im Wesentlichen auf die Sachkapitalerhöhungen im Zusammenhang mit der conwert-Übernahme und die damit in Zusammenhang stehende Erhöhung der Minderheiten sowie die Halbjahresbewertung der Immobilienbestände zurückzuführen.

Die ordentliche Hauptversammlung der Vonovia SE vom 16. Mai 2017 beschloss, aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2016 einen Betrag in Höhe von 525.052.568,32 € oder 1,12 € je Aktie auszuschütten. Dabei konnten die Aktionäre wählen zwischen einer Bardividende oder einer Sachdividende in Form von neuen Aktien aus dem genehmigten Kapital bei einem Umtauschverhältnis von 30,5 alten Aktien : 1 neuen Aktie. 49,86% der Dividende wurden in Form neuer Aktien beglichen und 263,3 Mio. € wurden als Bardividende gezahlt.

Die Eigenkapitalquote beträgt damit 43,7% im Vergleich zu 42,7% am Jahresende 2016.

Die latenten Steuerschulden stiegen im Vergleich zum Jahresende durch die erstmalige Einbeziehung der conwert-Gruppe sowie als Folge der Halbjahresbewertung der Immobilienbestände signifikant an.

Der Anstieg der kurzfristigen Schulden bis zum 30. September 2017 war wesentlich beeinflusst durch den Anstieg der kurzfristigen originären Finanzverbindlichkeiten, der wiederum aus der Umwidmung aus den langfristigen Verbindlichkeiten aufgrund der Fälligkeit innerhalb der nächsten 12 Monate resultiert.