Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

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an dieser Stelle darf ich Ihnen unseren dritten Nachhaltigkeitsbericht vorstellen. Genau wie im letzten Bericht konnten wir die Informationsqualität auch dieses Mal erhöhen. Das ist wichtig, weil die Daten uns dabei helfen, im Interesse unserer Kunden und der übrigen Stakeholder besser zu werden.

Rolf Buch, Vorsitzender des Vorstands (Foto)

Rolf Buch, Vorsitzender des Vorstands

»Der größte Hebel, über den wir als Wohnungs­unternehmen zum Klimaschutz beitragen können, liegt in der Aufwertung des Bestands.«

Als Wohnungsdienstleister denken wir heute sehr breit: Die Menschen wohnen nicht nur in ihren vier Wänden. Ihr Zuhause geht vor der Wohnungstüre weiter. Deshalb beschäftigen wir uns inzwischen auch intensiv mit dem Wohnumfeld. Wir sprechen mit den Kommunen und erarbeiten zusammen mit ihnen Lösungen, die die Qualität der Quartiere erhöhen und grundsätzlich auch an anderen Orten umgesetzt werden können.

Ein Thema, zu dem wir uns gegenwärtig eingehender mit der Politik austauschen, ist der Neubau. Auch hier können wir mit unserem Geschäftsansatz einen Beitrag leisten. Gerade in den Ballungsräumen brauchen die Menschen bezahlbaren Wohnraum. Inzwischen haben wir die ersten Projekte erfolgreich umgesetzt und weitere Development-Kompetenz aufgebaut. Über konstruktiven Dialog mit den politischen Vertretern wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, an welchen Stellen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden können.

Der größte Hebel, über den wir als Wohnungsunternehmen zum Klimaschutz beitragen können, liegt in der Aufwertung des Bestands. Im vergangenen Jahr haben wir mehr als eine Milliarde Euro in die Substanz unserer Immobilien investiert. Im laufenden Jahr werden es sogar 1,4 Milliarden Euro sein. Damit sorgen wir für zukunftsfähigen und vor allem bezahlbaren Wohnraum für Menschen aus allen Altersgruppen.

Wie viel das ist, zeigt folgende Einordnung: Um die Energiewende zu schaffen, hat die Politik den Wohnungsunternehmen aufgetragen, jedes Jahr drei Prozent der Wohnungen energetisch zu modernisieren. Wir schaffen fünf Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit liegt diese Quote bisher unter einem Prozent.

In Bezug auf die Emissionen bedeutet das: Mit energetischen Modernisierungen spart Vonovia bereits jetzt jährlich über 50.000 Tonnen CO2. Damit schonen wir nicht nur die Umwelt, sondern reduzieren auch die sogenannte zweite Miete für unsere Kunden.

Dies sind nur ein paar Schlaglichter, mit denen ich Sie anregen möchte, die aufgegriffenen Themen auf den folgenden Seiten genauer nachzulesen, andere Themen zu entdecken und neue Erkenntnisse zu sammeln. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre.

Bochum, im Juni 2018

Ihr

Rolf Buch, Vorsitzender des Vorstands (Unterschrift)

Rolf Buch