Ziele, Maßnahmen und Indikatoren

Alle Maßnahmen von Vonovia zielen darauf ab, das Bewusstsein der Mitarbeiter für potenzielle Gefahren zu schärfen. Der gefährdungsfreie Ablauf der Tätigkeiten wird durch Handlungs- und Betriebsanweisungen geregelt. In regelmäßigen Schulungen und Unterweisungen werden die Mitarbeiter über die Sicherheitsrisiken und Gefährdungspotenziale informiert und sensibilisiert, sodass sie diesen durch richtiges Verhalten vorbeugen können.

In die Sicherheitsunterweisungen der Beschäftigten aller Unternehmensbereiche fließen die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilungen mit ein. In den Gefährdungsbeurteilungen werden neben allgemeinen sicherheitsrelevanten Verhaltensregeln, wie das Verhalten im Notfall, alle Themen aufgegriffen, bei denen potenzielle Gefährdungen festgestellt wurden. Zudem werden für erkannte Risiken erforderliche Maßnahmen abgeleitet. Die Durchführung der Unterweisungen wird schriftlich dokumentiert. Falls erforderlich, wird den Mitarbeitern eine tätigkeitsbezogene persönliche Schutzausrüstung gestellt.

Für den Technischen Service haben wir in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 die Revision der vorliegenden Gefährdungsbeurteilungen mit durchgeführten Wirksamkeitsprüfungen an sechs Standorten begonnen. Diese dauerten noch bis zum Ende des ersten Quartals 2017 an. Die Ergebnisse fließen in die gewerkspezifischen Gefährdungsbeurteilungen ein. Im Rahmen der Revision der Gefährdungsbeurteilungen werden diese auch zukünftig mittels punktueller Wirksamkeitsprüfungen überprüft und bei Bedarf angepasst.

Meldung und Dokumentation von Verletzungen und Unfällen

103-2

Unfälle werden den Fachbereichen Arbeitsschutz für Verwaltungstätigkeiten und Arbeitsschutz für technische Arbeiten (Technischer Service) gemeldet. Die Unfallhäufigkeit bei Vonovia lag 2017 bei 54 pro 1.000 Mitarbeiter. Dabei entstehen die meisten Unfälle bei den handwerklichen Tätigkeiten. Keiner unserer Mitarbeiter unterliegt einer nachweislich hohen Erkrankungsrate oder -gefährdung, die in der jeweiligen Tätigkeit begründet wäre. 403-2, 403-3

Verletzungen werden im Verbandbuch unter Wahrung der Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren dokumentiert. Seit dem 1. Juli 2016 werden die Unfallanzeigen getrennt für Vonovia und den Technischen Service statistisch aufbereitet. Infolge von Erkenntnissen aus Arbeitsunfällen werden seitdem gegebenenfalls erforderliche präventive Maßnahmen abgeleitet.