Sondereinflüsse

Für die Darstellung der operativen Entwicklung sowie für die Vergleichbarkeit mit Vorperioden ermitteln wir für unsere Segmente Bewirtschaftung, Extension und Vertrieb wie vorgenannt jeweils ein bereinigtes EBITDA. Die Summe dieser Kennzahlen ergibt unter Berücksichtigung von Konsolidierungseffekten (bereinigtes EBITDA Sonstiges) das bereinigte EBITDA des Konzerns insgesamt. Die vorgenommenen Bereinigungen beinhalten periodenfremde, einmalige und betriebszweckfremde Sondereinflüsse. Diese Sondereinflüsse umfassen Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Geschäftsprozessentwicklung, Akquisitionsprojekte inkl. Integrationskosten, Aufwendungen für Refinanzierungen und Eigenkapitalerhöhungen (soweit nicht als Kapitalbeschaffungskosten behandelt), sowie Aufwendungen für Altersteilzeit und Abfindungszahlungen.

Für das Geschäftsjahr 2015 stellten sich die Sondereinflüsse im Einzelnen wie folgt dar:

Sondereinflüsse

in Mio. €

 

2015

 

2014

*

Einschließlich Übernahmekosten sowie im Zusammenhang mit den Akquisitionen stehende Einmalaufwendungen wie integrationsbedingte Personalmaßnahmen

 

 

 

 

 

Geschäftsmodelloptimierung/Entwicklung neuer Geschäftsfelder

 

11,3

 

1,6

Akquisitionskosten inkl. Integrationskosten*

 

179,8

 

43,2

Refinanzierung und Eigenkapitalmaßnahmen

 

0,7

 

1,2

Abfindungen/Altersteilzeit

 

17,6

 

8,0

Summe Sondereinflüsse

 

209,4

 

54,0

Die Sondereinflüsse im Geschäftsjahr 2015 waren im Wesentlichen bestimmt durch 179,8 Mio. € Akquisitionskosten, hauptsächlich aufgrund des Erwerbs und der Integration der GAGFAH sowie der angefallenen Kosten im Zuge des öffentlichen Übernahmeangebots an die Aktionäre der Deutschen Wohnen AG.

Insgesamt stieg das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2015 auf 1.029,1 Mio. € an und lag damit um 475,1 Mio. € über dem Vergleichswert des Vorjahres von 554,0 Mio. €. Ohne diese Bereinigungen um Sondereinflüsse und periodenfremde Effekte im Segment Vertrieb ergab sich in 2015 ein EBITDA IFRS von 838,4 Mio. €, welches 338,1 Mio. € über dem Vergleichswert des Vorjahres von 500,3 Mio. € lag.