Akquisitionsstrategie

In den vergangenen Jahren ist unser Konzern durch eine Vielzahl an Akquisitionen kontinuierlich gewachsen. Unser skalierbares operatives Managementsystem gibt uns die Möglichkeit, durch die vollständige und zügige Integration neu übernommener Unternehmen und Portfolien zu geringen Kosten Skaleneffekte zu erzielen. Das Funktionieren dieser Strategie konnten wir in den vergangenen Jahren mehrfach belegen.

Unter Nutzung dieses Wettbewerbsvorteils und mit dem Know-how, das wir in unserer Organisation über lange Jahre erworben haben, analysieren wir laufend Portfolien für potenzielle Übernahmen. In Übereinstimmung mit unserer Portfolio-Management-Strategie und Extension-Strategie betrachten wir Akquisitionen nicht als einzige Form des Wachstums. Sie sind vielmehr unser fünfter strategischer Hebel, der die Wirksamkeit der vier erstgenannten beschleunigt.

Wir verfolgen Akquisitionen auf opportunistischer Basis. Bevor wir sie durchführen, müssen sie als wertsteigernd eingeschätzt werden. Eine solche Wertsteigerung wird in der Regel unter den Gesichtspunkten der strategischen Eignung, der Steigerung des und der Neutralität im Hinblick auf den NAV/Aktie beurteilt. Ferner darf eine Akquisition das stabile Long-Term Corporate Credit der Stufe ,BBB+‘ der Gesellschaft nicht gefährden.

Der Ankauf neuer Portfolien kann somit sowohl die Übernahme von großen Kapitalgesellschaften beinhalten als auch die Übernahme von kleineren Unternehmen, Verwaltungsplattformen und Wohnungsportfolien.

2015 haben wir (ohne Berücksichtigung des Portfolios Deutsche Wohnen) rund 200.000 Wohneinheiten identifiziert. Von diesen haben wir

  1. rund 112.000 bzw. 56% genauer analysiert,
  2. für rund 79.000 bzw. 40% eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt bzw. führen diese noch durch,
  3. für rund 66.000 bzw. 33% Gebote abgegeben.
FFO 1
Das Periodenergebnis bereinigt um das bereinigte Ergebnis aus Vertrieb, die Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Immobilien, periodenfremde, einmalige und betriebszweckfremde Sondereinflüsse Einmal- bzw. Sondereinflüsse, das Ergebnis aus der Bewertung von Investment Properties, Abschreibungen, latente und aperiodische laufende Steuern (Steueraufwand/-ertrag), Transaktionskosten, Vorfälligkeitsentschädigungen und Bereitstellungszinsen, Bewertungseffekte von Finanzinstrumenten, die Aufzinsung von Rückstellungen insbesondere Pensionsrückstellungen, sowie sonstige nicht nachhaltig anfallende aperiodische Zinsaufwendungen und -erträge.
Rating
Bei einem Rating werden Schuldner oder Wertpapiere hinsichtlich ihrer Kreditwürdigkeit oder Kreditqualität nach Bonitätsgraden eingestuft. Die Einstufung wird in der Regel von sogenannten Ratingagenturen vorgenommen.