Modernisierung und Instandhaltung

Unser Ziel, unsere Wohnungsbestände und das Wohnumfeld kontinuierlich qualitativ zu verbessern, haben wir auch im Jahr 2015 weiter verfolgt. Die Ausgaben für und Modernisierung lagen 2015 bei 33,04 €/m2.

Im Rahmen der energetischen im Teilportfolio „Gebäudemodernisierung“ dämmten wir Fassaden, Kellerdecken und Dachböden für eine Wohnfläche von über 550.000 m2. Auch die Optimierung bzw. Erneuerung von Heizungsanlagen gehörte zum Maßnahmenkatalog – hiervon profitieren über 7.000 Wohnungen. All diese Maßnahmen senken den Energieverbrauch, wodurch sich auch der Ausstoß von CO₂ vermindert. Dabei kommt der verringerte Energieverbrauch nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch unseren Mietern in Form geringerer Heizkosten. Zusätzlich profitieren unsere Kunden vom verbesserten Wohnwert unserer Immobilien.

Investitionen im Teilportfolio „Wohnungsmodernisierung“ beziehen sich auf wohnwertsteigernde Maßnahmen, die oftmals auch mit einem altersgerechten Umbau einhergehen. In 2015 haben wir deshalb in diesem Teilportfolio Modernisierungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 100 Mio. € realisiert. Über 6.900 Wohnungen sind in 2015 fertiggestellt worden. Umgebaut wurde, wenn bautechnisch möglich, nach Standards aus dem KfW-Programm 159 „Altersgerecht Umbauen“.

Vonovia Investitionsprogramm

Programmjahr

 

Investitions­summe
(in Mio. €)

 

Einheiten

 

Rendite (in %)

Anmerkungen:

(1)

„Programmjahr“ ist definiert als das Kalenderjahr, in dem der Baubeginn der jeweiligen Maßnahme stattfand.

(2)

„Investitionssumme“ beinhaltet alle Kosten der durchgeführten Maßnahmen exkl. der intern anfallenden Personalkosten, z. B. für die Programmkoordination oder für die im Konzern beschäftigten Bauleiter.

(3)

„Rendite“ bezeichnet die statische Netto-Anfangsrendite und errechnet sich für den Bereich „Gebäudemodernisierung“ aus der Veränderung des Bewirtschaftungsertrags (d. h. Veränderungen der Miete und des Leerstands) zu den externen Planungs- und Baukosten der Maßnahme. Messpunkt ist der Dezember des auf das Programmjahr folgenden Kalenderjahres; im Bereich „Wohnungsmodernisierung“ wird die Differenz aus der letzten Miete vor der Sanierungsmaßnahme und der nach erfolgter Sanierung erzielten Neuvermietungsmiete den Baukosten der Maßnahme gegenübergestellt. Messpunkt ist hier die Jahresmitte des auf das Programmjahr folgenden Kalenderjahres.

(4)

Der „Forecast“-Charakter für das Programmjahr 2015 ergibt sich aus der Erfolgsmessung zur Mitte bzw. zum Ende des auf das Programmjahr folgenden Kalenderjahres und wird somit erst Mitte 2016 (Wohnungsmodernisierung) bzw. Ende 2016 (Gebäudemodernisierung) final ermittelt.

(5)

Die Differenz aus den für 2015 prognostizierten und hier gezeigten 342 Mio. € und den im Wirtschaftsbericht genannten 356 Mio. € begründet sich zum einen aus der unterschiedlichen Betrachtungsweise (Programmjahressicht vs. Geschäftsjahressicht). Zum zweiten sind im Wirtschaftsbericht auch Kleinmaßnahmen außerhalb des zentral geführten Investitionsprogramms des Konzerns abgebildet, die gemäß den Rechnungslegungsstandards ebenfalls als Modernisierungsmaßnahmen qualifiziert werden.

 

 

 

 

 

 

 

Ø 2010–2013

 

49

 

3.257

 

6,9

2014

 

163

 

12.934

 

7,5

2015 (Forecast)

 

342

 

17.690

 

7,6

Instandhaltung
Instandhaltung umfasst die Maßnahmen, die erforderlich sind, während der Nutzungsdauer der Immobilie den bestimmungsgemäßen Gebrauch zu sichern und die durch Abnutzung, Alterung, Witterungseinwirkungen entstandenen baulichen und sonstigen Mängel zu beseitigen.
Modernisierungsmaßnahmen
Modernisierungsmaßnahmen sind nachhaltig und langfristig wertsteigernde Investitionen in den Wohnungs- und Gebäudebestand. Im Rahmen der energetischen Sanierung erfolgen sie typischerweise an der Gebäudehülle sowie an den Allgemeinflächen inkl. der Wärme- und Stromversorgung. Beispielhaft sind hier zu nennen: der Einbau von Heizungsanlagen, die Sanierung von Balkonen oder die nachträgliche Anbringung von Fertigteilbalkonen sowie die Durchführung von Energiesparmaßnahmen wie z.B. der Einbau von Isolierglasfenstern und Wärmeschutzmaßnahmen wie z.B. Fassadendämmung, Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke. Im Rahmen der Wohnungssanierung erfolgt eine Aufwertung – ggf. neben der Modernisierung der Wohnungselektrik – typischerweise durch den Einbau moderner bzw. barrierearmer Bäder, durch den Einbau neuer Türen und die Verlegung hochwertiger bzw. rutschfester Oberböden. Fallweise werden auch die Grundrisse an veränderte Wohnbedürfnisse angepasst.