46 Anteilsbasierte Vergütung

Vorstand

Im Rahmen des Long-Term-Incentive-Plan (LTIP) wurden den damaligen Vorständen in 2013 insgesamt 931.030 virtuelle Aktien (SAR = Stock Appreciation Rights) gewährt, die in fünf Jahrestranchen zu je 20% der gewährten Gesamtzahl an virtuellen Aktien ausgezahlt werden. Dabei entspricht der beizulegende Wert dem finanzmathematisch ermittelten Zeitwert der erwarteten Vergütung über den gesamten Fünfjahreszeitraum. Diese virtuellen Aktien werden je Jahrestranche auf Basis einer vertraglich festgelegten Formel in Auszahlungsbeträge umgewandelt. Damit ist dieser LTIP als anteilsbasierter Vergütungsplan auf Barausgleichsbasis bzw. als sogenannter Cash-Settled-Plan nach IFRS 2 zu qualifizieren.

Der Wert der insgesamt zugeteilten und zum 31. Dezember 2015 noch nicht ausgezahlten virtuellen Aktien aus dem LTIP wurde von einem externen Gutachter nach anerkannten finanzmathematischen Verfahren ermittelt. Die zum Stichtag ausgewiesene Schuld setzt sich wie folgt zusammen:

Tranche

 

Ende der Sperrfrist

 

Rolf Buch

 

Klaus Freiberg

 

Dr. A. Stefan Kirsten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

 

28.02.2016

 

2.302.870

 

 

2015

 

11.07.2016

 

 

1.355.937

 

1.355.937

2016

 

28.02.2017

 

1.722.453

 

 

2016

 

11.07.2017

 

 

1.045.798

 

1.045.798

2017

 

28.02.2018

 

1.358.497

 

 

2017

 

11.07.2018

 

 

839.594

 

Aus dem LTIP-Programm resultiert im Berichtsjahr 2015 ein Aufwand nach IFRS 2 von insgesamt 5,7 Mio. € (2014: 10,9 Mio. €), der mit 3,0 Mio. € auf Rolf Buch, mit 1,8 Mio. € auf Klaus Freiberg und mit 0,9 Mio. € auf Dr. A. Stefan Kirsten entfällt.

Durch das Ausscheiden von Monterey Holdings S.à r.l. (MHI) als Mehrheitsaktionärin in 2014 wurden wesentliche Kriterien dieses LTIP erfüllt, sodass er wiederum durch einen neuen variablen langfristigen Vergütungsplan (LTIP-„Plan“) ersetzt wurde.

Im Rahmen des neuen LTIP-„Plan“ werden den Vorständen zum 1. Januar eines Kalenderjahres, mit Wirkung ab dem 1. Januar 2015, eine feste Anzahl virtueller Aktien (phantom stocks) (Performance Share Units „PSU“) gewährt, die nach dem Ablauf der vierjährigen „Performanceperiode“ in Abhängigkeit vom Erreichen eines vorher definierten Zielerreichungsgrades ausgezahlt werden. Der Zielerreichungsgrad, der den Auszahlungsbetrag aus dem LTIP-„Plan“ bestimmt, wird abgeleitet aus den Zielgrößen Relative Total Shareholder Return (RTSR), Entwicklung des NAV je Aktie, Entwicklung des je Aktie sowie des Kundenzufriedenheits Index ( ), die jeweils gleich mit 25% gewichtet sind. Damit stellt der LTIP-„Plan“ eine anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich (Cash-Settled-Plan) nach IFRS 2 dar; umgekehrt kann der Auszahlungsanspruch bei Nichterreichung des definierten Zielerreichungsgrades komplett entfallen.

Der Wert der insgesamt zugeteilten und zum 31. Dezember 2015 noch nicht ausgezahlten virtuellen Aktien aus dem LTIP wurde von einem externen Gutachter nach anerkannten finanzmathematischen Verfahren ermittelt. Die zum Stichtag ausgewiesene Schuld setzt sich wie folgt zusammen:

Tranche

 

Ende der Sperrfrist

 

Rolf Buch

 

Thomas Zinnöcker

 

Klaus Freiberg

 

Dr. A. Stefan Kirsten

 

Gerald Klinck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015–2017

 

31.12.2017

 

 

 

146.037

 

146.037

 

89.613

2015–2018

 

31.12.2018

 

330.059

 

189.786

 

110.024

 

110.024

 

66.014

Aus dem LTIP-„Plan“ resultiert resultiert im Berichtsjahr 2015 ein Aufwand nach IFRS 2 von insgesamt 1,2 Mio. € (2014: - Mio. €), der mit jeweils 0,3 Mio. € auf Rolf Buch, Klaus Freiberg und Dr. A. Stefan Kirsten, mit 0,2 Mio. € auf Thomas Zinnöcker mit 0,1 Mio. € auf Gerald Klinck entfällt.

Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Vergütungsbericht.

Führungskräfte unterhalb der Vorstandsebene

In 2014 wurde für die erste Führungsebene ein virtuelles Aktienprogramm (LTIP) mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 beschlossen. Dabei erhalten die Führungskräfte jeweils am 1. Januar eines Kalenderjahres virtuelle Aktien. Die Bedingungen des LTIP orientieren sich grundsätzlich an den Bedingungen des Vorstands-LTIP. Die Laufzeit des LTIP beträgt drei Jahre.

Die Zielerreichung wird jährlich anhand drei gleich gewichteter Ziele ( , NAV, TSR) bestimmt und ist auf 150% für jedes Ziel begrenzt. Über die dreijährige Laufzeit hinweg wird eine Summe gebildet. Für die am 1. Januar 2014 zugeteilten virtuellen Aktien beträgt die Wartezeit drei Kalenderjahre und endet somit am 31. Dezember 2016.

Der Wert der insgesamt zugeteilten und zum 31. Dezember 2015 noch nicht ausgezahlten virtuellen Aktien wurde von einem externen Gutachter nach anerkannten finanzmathematischen Verfahren ermittelt. Die zum Stichtag ausgewiesene Schuld setzt sich wie folgt zusammen:

Tranche

 

Ende der Sperrfrist

 

31. Dezember 2015

 

 

 

 

 

2014

 

31.12.2016

 

620.814

2015

 

31.12.2017

 

250.964

Aus dem LTIP-Programm resultiert nach IFRS im Berichtsjahr 2015 ein Aufwand von 0,7 Mio. € (2014: 0,4 Mio. €).

Im Rahmen der Akquisition der GAGFAH wurden anteilsbasierte Vergütungsprogramme für die GAGFAH-Führungskräfte übernommen. Dabei handelt es sich um Vergütungspläne mit Barausgleich. Die virtuellen Aktien werden über einen Zeitraum von drei aufeinander folgenden Jahren gewährt, zu je einer Tranche pro Jahr. Ausübungsbedingungen sind die entsprechende Zielerfüllung sowie die ununterbrochene Ableistung der Dienstzeit in jedem Erdienungszeitraum.

Der Wert der insgesamt zugeteilten und zum 31. Dezember 2015 noch nicht ausgezahlten virtuellen Aktien wurde von einem externen Gutachter nach anerkannten finanzmathematischen Verfahren ermittelt. Die zum Stichtag ausgewiesene Schuld setzt sich wie folgt zusammen:

Tranche

 

Ende der Sperrfrist

 

31. Dezember 2015

 

 

 

 

 

2014

 

31.12.2016

 

813.325

2015

 

31.12.2017

 

1.108.083

Aus dem LTIP-Programm resultiert nach IFRS im Berichtsjahr 2015 ein Aufwand von insgesamt 0,5 Mio. € (2014: - Mio. €).

Mitarbeiter

Im Jahr 2014 wurde auf Basis einer Betriebsvereinbarung ein Mitarbeiteraktienprogramm abgeschlossen. Das Programm startete im 1. Quartal 2015, die zugeteilten Aktien unterliegen einer Haltefrist von sechs Monaten, wobei die Depotkosten durch Vonovia getragen werden. Die Aktien werden den betreffenden Mitarbeitern in Abhängigkeit zum Bruttojahresgehalt mit einem Wert von 90,00 € bis maximal 360,00 € ohne Eigenanteil zugeteilt.

Aus dem neuen Mitarbeiteraktienprogramm resultiert im Berichtsjahr 2015 ein Aufwand von insgesamt 0,7 Mio. € (2014: 0,5 Mio. €), der direkt mit der Kapitalrücklage verrechnet ist.

FFO 1
Das Periodenergebnis bereinigt um das bereinigte Ergebnis aus Vertrieb, die Effekte aus zur Veräußerung gehaltenen Immobilien, periodenfremde, einmalige und betriebszweckfremde Sondereinflüsse Einmal- bzw. Sondereinflüsse, das Ergebnis aus der Bewertung von Investment Properties, Abschreibungen, latente und aperiodische laufende Steuern (Steueraufwand/-ertrag), Transaktionskosten, Vorfälligkeitsentschädigungen und Bereitstellungszinsen, Bewertungseffekte von Finanzinstrumenten, die Aufzinsung von Rückstellungen insbesondere Pensionsrückstellungen, sowie sonstige nicht nachhaltig anfallende aperiodische Zinsaufwendungen und -erträge.
CSI (Customer Satisfaction Index)
Der CSI wird in regelmäßigen Abständen durch systematische Kundenbefragungen erhoben und spiegelt die Wahrnehmung und Akzeptanz unserer Dienstleistungen durch unsere Kunden wider. Bei der Ermittlung des CSI werden Punktbewertungen zum Immobilienbestand und Umfeld, zur Kundenbetreuung, zur kaufmännischen und technischen Betreuung sowie zum Instandhaltungs- und Modernisierungsmanagement berücksichtigt.
AFFO
AFFO bezeichnet das investitionsbereinigte FFO 1, bei dem FFO 1 um die kapitalisierte Instandhaltung bereinigt ist.